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IMB unterzeichnet Rahmenvereinbarung mit Prym

DEUTSCHLAND: Der deutsche Konzern Prym hat mit dem Europäischen Betriebsrat und dem Internationalen Metallgewerkschaftsbund IMB ein so genanntes „globales Rahmenabkommen“ unterzeichnet.

Bei Prym werden Metalldruckknöpfe, elektrische Kontakt- und -bauelemente sowie Produkte für die Automobilindustrie, Näh- und Handarbeitszubehör hergestellt. In dem Abkommen nimmt der Konzern seine soziale Verantwortung für die rund 4.000 Beschäftigten als Teil des Selbstverständnisses Unternehmenspolitik wahr und verpflichtet sich zur Anerkennung des Grundrechts aller ArbeitnehmerInnen Gewerkschaften zu bilden und ihnen beizutreten sowie freie Kollektivvertragsverhandlungen zu führen. Der Konzern wird in seinen Betrieben keine Kinder- und Zwangsarbeit zulassen und für faire, diskriminierungsfreie und gesundheitsgerechte Arbeitsbedingungen Sorge tragen.

Prym wird auch seine Geschäftspartner unterstützen und ermutigen, diese Erklärung in ihrer eigenen Geschäftspolitik zu berücksichtigen. Prym sieht darin „eine vorteilhafte Basis für die gegenseitigen Beziehungen“.

NB: Seit dem Abschluss des ersten Rahmenabkommens im Dezember 2001 mit dem italienischen Elektrokonzern Merloni Elettrodomestici hat der IMB Rahmenabkommen mit führenden Konzernen der Branche, z. B. VW, Daimler Chrysler und SKF, unterzeichnet. Die Prym-Erklärung ist das neunte derartige Rahmenabkommen, das unter Beteiligung der Gewerkschaften Verhaltensregeln für multinationale Konzerne festlegt und damit dazu beiträgt grundlegende Arbeitnehmerrechte weltweit durchzusetzen.

[Aug 13, 2004] JN

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Von An
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