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Kurze Geschichte des IMB
Der Internationale Metallgewerkschaftsbund (IMB) vertritt die kollektiven Interessen von 25 Millionen Mitgliedern in über 200 Gewerkschaften in 100 Ländern weltweit. Er ist ein Zusammenschluß von einzelstaatlichen Gewerkschaften - eine Gewerkschaft der Gewerkschaften - in der Metallindustrie auf Weltebene.

Der IMB ist eines der größten und ältesten Internationalen Berufssekretariate. Er wurde im August 1893 in Zürich gegründet. Dreißig Mitglieder von Metallarbeitergewerkschaften aus acht Ländern kamen in einem kleinen Hotel in Zürich zusammen, um ein Internationales Büro zu gründen und den Grundstein für eine internationale Zusammenarbeit zwischen allen Metallarbeitergewerkschaften der Welt zu legen.

1904 wurde auf einem Kongreß in Amsterdam ein Internationaler Metallarbeiterbund gegründet, um die Interessen der Metallarbeiter in allen Ländern zu vertreten. Er hatte seinerzeit 440.000 Mitglieder. Nach dem Ersten Weltkrieg stieg die Zahl der Mitglieder auf rund 2 Millionen, ging in den dreißiger Jahren jedoch zurück. Seit dem Zweiten Weltkrieg ist die Zahl der Mitglieder erheblich gestiegen und hat inzwischen 25 Millionen erreicht. Auf IMB-Kongresse und Entwicklung der Mitgliedschaft klicken, um die Zahlen im einzelnen einzusehen.


Weitere wichtige Jahre:

1957 eröffnete der IMB ein Büro in Tokio für Japan, und 1969 wurde das erste IMB-Regionalbüro in Neu-Delhi (Indien) eröffnet. Heute gibt es zwei Regionalbüros in Asien und je eines in Afrika sowie Lateinamerika und ein in die GUS Lander.

1966 fand die erste Zusammenkunft der Weltkonzernausschüsse für die Automobilindustrie in Detroit (USA) statt. Heute werden bei Bedarf Tagungen von Konzernausschüssen für viele transnationale Konzerne abgehalten.

1982 wurden zwei weiße südafrikanische Mitgliedsorganisationen ausgeschlossen. Der IMB war darauf verpflichtet, die neuen unabhängigen Gewerkschaften in Südafrika zu unterstützen. Diese Unterstützung wurde durch die Eröffnung eines neuen IMB-Büros in Johannesburg 1984 noch verstärkt.

1991 beschloß das IMB-Zentralkomitee, Gewerkschaften aus Mittel- und Osteuropa in den IMB aufzunehmen.

1993 wurde auf dem IMB-Hundertjahrfeierkongreß in Zürich (Schweiz) ein 100-Punkte-Aktionsprogramm angenommen.

1997 nahm der Kongreß in San Francisco (USA) ein Aktionzprogramm 1997-2001 an, das Ziele für den Beginn des nächsten Jahrhunderts festlegte.

2001 fand der 30. IMB-Kongreß in Sydney (Australien) statt. Ein neues Aktionsprogramm 2002-2005 wurde angenommen.

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