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Metallgewerkschaften fordern weltweites Asbestverbot
Der Internationale Metallgewerkschaftsbund (IMB), der Metallgewerkschaften aus 100 Ländern auf derganzen Welt vertritt, startete heute eine Kampagne für ein weltweites Asbestverbot.
Die Kampagne wurde in unmittelbarer nähe der UNO City, an der gerade Asbest-Sanierungsarbeiten durchgeführt werden, gestartet.

Zum Start der Kampagne sagt IMB Generalsekretär Marcello Malentacchi: "Während die meisten Industriestaaten dabei sind, Asbest von Gebäuden zu entfernen, so wie das gerade beim UNO Gebäude in Wien geschieht, fahren manche Länder immer noch fort, diese tödliche Substanz an Entwicklungsländer zu verkaufen."

Jährlich sterbenschätzungsweise 100.000 Menschen an den Folgen von Arbeit mit Asbest. Trotz der Gefahren scheint die Nachfrage nach Asbest im Jahr 2003 gestiegen zu sein, was einen Anstieg der weltweiten Produktion von 5,4 Prozent im Jahr 2002 bewirkt hat. Ein signifikanter Anstieg beim Verbauch von Asbest wird mittel- und langfristig in einigen asiatischen Staaten erwartet, darunter Indonesien, Thailand, den Philippinen, Vietnam, Indien, Südkorea und China. Die Verwendung von Asbest im Mittleren Osten und in Afrika, speziell in Algerien, Angola, Marokko und im Senegal, macht 20 Prozent der weltweiten Nachfrage aus.

„Kein Arbeiter, egal ob in Entwicklungsländern oder in Industriestaaten, darf Asbest ausgesetzt sein,“ sagte Malentacchi. „Mit dieser gefährlichen Substanz weiter zu arbeiten würde das Leiden und den Verlust von Menschenleben nur verlängern.“

"Metallgewerkschaften aus aller Welt haben entschieden, ihre Kräfte im Kampf für ein weltweites Asbestverbot zu vereinen", sagte IMB Generalsekretär Marcello Malentacchi.

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